Modernes Familienstellen: Stille und Kraft

Aktualisiert: 6. Nov 2019



Der Leib ist unser beseelter Körper. Erfahrungen, Traumata's, unbewusste Geschichten und Dynamiken, vor allem die Geschichten die im Familiensystem verborgen liegen (Täter, Missbrauch, Vergewaltigung, Abtreibung, Mord,..) speichern wir ab, in unserem Leib. Vor allem die verborgenen Dynamiken und Geschichten, auf die wir keinen bewussten Zugriff haben, die verdrängt und verheimlicht wurden und die mit Sprache nur schwer greifbar sind, hemmen unseren Alltag ganz besonders. Depressionen zum Beispiel: Ungelebte Wut (und dadurch ungelebte Liebe) und häufig Hinweis auf verborgenen Täterenergien im betreffenden System.


Beim Neuen Familienstellen arbeite ich ohne Sprache und lade dazu ein, durch Körpererfahrungen, Tanz und Bewegung den Körper erstmal warm zu machen, wirklich mit sich und anderen in Kontakt zu treten, um dann in den Aufstellungen (mehr) seinen Impulsen von innen heraus folgen zu können


Das klassische Familienstellen mit diversen Lösungssätzen ist häufig immer noch an alte kirchliche (oder psychotherapeutische) Predigten und Moralvorstellungen in Richtig und Falsch geknüpft. Häufig dogmatisch. Viele Aufsteller und auch Therapeuten treten ins Feld ohne zu bemerken, dass sie beispielsweise unbewusst den Platz des Opas eingenommen haben und bemerken nicht, dabei der bessere Opa, Vater etc. sein zu wollen, zu helfen, zu unterstützen. Aufsteller/ Therapeut und Klient sind gefangen in der Problematik des Systems. Kurzweilige Veränderungen zerfliessen im Alltag und alte Muster wiederholen sich.

Beim neuen Familienstellen, lasse ich das alles los. Natürlich schwingen meine eigenen Vorstellungen und meine Werte vom Leben immer mit. Bewusstsein darüber, dass ich ein wichtiger Teil, mit all meinen Erfahrungen und unentdeckten Schätzen bin, gleichzeitig vom Klienten lerne und in gewissen Punkten angeregt sein werde, lässt mich vom objektiven Thron des Therapeuten herabsteigen. Ich bin immer subjektiv. Kein Richtig und kein Falsch, alles darf sein wie es ist.


Was entsteht, ist ein tiefer Tauchgang, auf dem wir schrittweise auf den Boden des Ozeans sinken. Klassisches Familienstellen ist wie schnorcheln, wir müssen immer mal Luft holen. Beim neuen Familienstellen haben wir eine Sauerstoffflasche und sinken wirklich zum Grunde, zur Basis unseres Seins.

Ich leite den Prozess, rege an, gebe Struktur, aber kenne nicht das einzelne Ziel. Wie auch, das wäre anmaßend. Aber ich kenne meinen persönlichen Grund, meine Schatten, habe sie gesehen und angenommen und weiss daher, wie man den Sauerstoff richtig einteilt und wie man sich beim Abtauchen zu verhalten hat. Wenn man zum ersten mal taucht, macht es natürlich Sinn, nicht allein zu tauchen, sondern einen Reisebegleiter zu haben, der schonmal da war. So jemand bin ich.


Bist du bereit, die volle Verantwortung für dich, dein Leben, deine Liebe und deine Gefühle zu übernehmen? Bist du bereit dafür, nicht mehr bei anderen die Schuld für deine Blockaden und Schwierigkeiten zu suchen? Bist du bereit deine Schatten zu ent-decken und neue, schaffende, liebevolle, kreative, sexuelle Lebenskraft freizulegen?


Dies ist kein Quick - Fix. Hier werden keine schnellen Lösungen präsentiert. Hier gibt es wesentliche Transformationsprozesse. 


Ich freue mich auf dich!




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